Baden-Württemberg sucht: 100 Betriebe für Ressourceneffizienz

Kontext

Wichtig sind die Breitenwirkung und die Übertragbarkeit der vorgestellten Maßnahmen sowie die Höhe der Einsparpotenziale und der Innovationsgrad. Auch Synergien zwischen Einsparpotenzialen in den Bereichen Material/Energie/Kosten und der Vermeidung von Umweltbelastungen sind erwünscht.

 

Maßnahmen

Bei bereits erfolgten Maßnahmen sollten die Einsparungen in kg, kWh, EUR oder CO2 etc. quantifiziert werden können. Außerdem sollten hier Angaben über die Aktualität, den Vorbildcharakter und den Diffusionsgrad der realisierten Maßnahme, zumindest nach eigener Einschätzung, dargestellt werden. Ideal wäre eine Vorher/Nachher-Darstellung, indem z. B. die prozentualen Einsparungen oder das Kosten-Nutzen-Verhältnis der Maßnahme angegeben werden. Bei noch zu realisierenden Maßnahmen sollten Informationen zum erwarteten Einsparungspotenzial, dem eingeschätzten Innovationsgrad sowie darüber, ob eine innovative Methodik bzw. Durchführung der Maßnahme vorliegt, gegeben werden.

Wir bevorzugen Maßnahmen auf dem Stand von Wissenschaft und Technik als höchste Innovationsstufe. Maßnahmen auf dem Stand der Technik oder auch Maßnahmen, die die beste verfügbare Technik (BVT) darstellen, sollten vergleichsweise hohe Potenziale bergen bzw. ein sehr gutes Nutzen-Kosten-Verhältnis aufweisen. Maßnahmen, die den anerkannten Regeln der Technik bzw. der guten fachlichen Praxis entsprechen werden dann berücksichtigt, wenn ein bekanntes Verfahren in neuem Kontext eingesetzt wird.


 

Bezugsrahmen

Benennen Sie den Bezugsrahmen (Unternehmens-, Standort-, Prozess-, Verfahrensebene) der Maßnahme. Geben Sie an, ob es sich um Einzelmaßnahmen oder um ein Gesamtkonzept aus unterschiedlichen Einzelmaßnahmen handelt bzw. ob eine technische Lösung oder strukturelle organisatorische Maßnahmen umgesetzt wurden.

 

Sie sollten bereit sein, Ihr Praxisbeispiel öffentlich zu beschreiben. Sie sollten die benötigten Informationen also so liefern, dass die Maßnahme als interessanter und verständlicher Fall veröffentlicht werden kann. Wir wollen die Praxisbeispiele nach Beendigung des Projekts öffentlich zur Verfügung stellen − auf den Internetplattformen der Projektbeteiligten und der Allianzpartner, in Form von Printmedien und ggf. als Filme oder Präsentationen auf dem Ressourceneffizienzkongress des Landes. Es werden nur Daten und unternehmensspezifische Beschreibungen veröffentlicht, die von den Unternehmen in Form und Umfang vorher freigegeben wurden. Es werden also keine technischen Betriebsgeheimnisse veröffentlicht!

Wir bitten Sie um

  • verständliche und nachvollziehbare Textbeschreibung und veröffentlichungsfähige Bilder zur Maßnahme und kurze Beschreibungen Ihres Unternehmens, Ihrer Produktion und ggf. Ihrer Produkte,
  • die Einschätzung und Beschreibung des Innovationsgehalts Ihrer Ressourceneffizienz-Maßnahme selbst (mögliche Ansatzpunkte sind z. B. Angaben zu Veränderungen gegenüber herkömmlichen Verfahren),
  • die Quantifizierung des Einsparpotenzials, um somit die Bedeutung der Maßnahme zu zeigen (z. B. Mengen eingesparter Energie oder Material / eingesparte Kosten – absolut oder relativ / reduzierte Treibhausgasemissionen),
  • Bereitschaft, Ihre Maßnahme bei Bedarf den Wissenschaftlern des Forschungsverbunds intern vorzustellen und zu erläutern,
  • Bereitschaft, an wissenschaftlichen Befragungen des Forschungsverbunds teilzunehmen (anonymisierte und aggregierte Verwendung der Antworten). 

Ansprechpartner

Dr. Joa Bauer

Dr. Joa
Bauer
Umwelttechnik BW
Projektleiter "100 Betriebe für Ressourceneffizienz"
+49 7031 20398-36
Bahnhofspassage 2
71034 Böblingen
Deutschland