Deutschland

Energieeffiziente und klimaschonende Produktionsprozesse

Aktuell: Die Fördermaßnahme wurde bis zum 31. Dezember 2017 verlängert. Der nächste Stichtag ist der 31. März 2017.

Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise, der internationalen Wettbewerbsfähigkeit sowie ihrer Innovationsfähigkeit ist die Steigerung der Energieeffizienz für die deutsche Industrie eine Schlüsselfrage.

Die Bundesregierung hat deshalb innerhalb des Sondervermögens "Energie und Klimafonds" einen Energieeffizienzfonds beim BMWi aufgelegt. Ein Ziel des Energieeffizienzfonds besteht darin, die Industrie dabei zu unterstützen, energieeffiziente und klimaschonende Produktionsprozesse einzusetzen.

Das BMWi möchte bei den Unternehmen Anreize setzen, damit sich diese bei Investitionen für möglichst energieeffiziente und damit umweltverträgliche Lösungen entscheiden.

Was wird gefördert?

Gefördert werden investive Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in gewerblichen und industriellen Produktionsprozessen, insbesondere

  • Produktionsprozess- und Produktionsverfahrensumstellungen auf energieeffiziente Technologien

  • Effiziente Nutzung von Energie (z.B. Wärme) aus Produktionsprozessen oder -anlagen innerhalb der Produktion

  • Energetische Optimierung von bestehenden Anlagen und Investition in energieeffiziente Technologien bei Neuanlagen.

Die Maßnahmen müssen die Energieeffizienz des betrachteten Produktionsprozesses verbessern.

Ziel ist es, den Energieverbrauch und die Energiekosten zu senken, die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und die Verbreitung von Effizienztechnologien zu unterstützen. Zugleich soll auch die Emission von Treibhausgasen gesenkt werden.

Die Maßnahmen sollen dem am Markt verfügbaren Stand umweltfreundlicher Technik entsprechen oder diesen für ein neues Einsatzfeld übertreffen, sowie eine klare Aussicht auf die Größe der erzielbaren Energieeinsparung geben.

Der Nachweis der Energie- und CO2-Einsparung und die Verbesserung der Energieeffizienz muss bei Unternehmen ohne Zertifizierung nach ISO 50.001 von einem unabhängigen Energieberater erbracht werden.

Wer kann mitmachen?

Antragsberechtigt sind:

  • Unternehmen des produzierenden Gewerbes mit Sitz oder Niederlassung in Deutschland mit Ausnahme der Energieversorgung und
  • Contractoren, die eine förderfähige Maßnahme im Rahmen eines Contracting-Vertrages bei einem antragsberechtigten Unternehmen durchführen

Voraussetzungen für die Förderung

Für die Zulassung zum Wettbewerb müssen folgende Voraussetzungen kumulativ erfüllt sein und nachgewiesen werden:

  • Investitionsmehrkosten von mindestens 50 000 Euro und
  • spezifische Endenergieeinsparung bei gleichem Produktionsoutput gemessen am Durchschnittsverbrauch der letzten drei Jahre der betrachteten Anlage/des Prozesses von mindestens 5 % und
  • mindestens 100 kg CO2-Einsparung pro Jahr im Verhältnis zu 100 Euro Investitionsmehrkosten.

Verfahren

Die Antragstellung ist während der Laufzeit der Fördermaßnahme jederzeit möglich.

Beurteilungsstichtage sind 31. März, 30. Juni, 30. September, und 31. Dezember des laufenden Jahres.

Für die Antragstellung zur Fördermaßnahme Energieeffiziente und klimaschonende Produktionsprozesse ist das elektronische Antragssystem easy-Online  zu verwenden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Ansprechpartner

Martina Göttel

Martina
Göttel
Company Position
+49 721 608-28561
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Deutschland

Fördergeber

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Einreichungsfrist

31.12.2017

Stichtage

31.03.2017
30.06.2017
30.09.2017
31.12.2017