Was wird gefördert?
Gefördert werden inter- oder transdisziplinäre Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur Entnahme von Kohlendioxid (CDR) aus der Atmosphäre, um „negative Emissionen“ zu erzeugen. Die Förderrichtlinie ist technologieoffen.
- Aufforstung und Wiederaufforstung (Afforestation and Reforestation)
- Erhöhen des Bodenkohlenstoffgehaltes (Soil Carbon Sequestration)
- Biokohle/Pyrolyse von Biomasse (Biochar/PyCCS)
- Bioenergie mit anschließender Abscheidung und Speicherung des CO2 (Bioenergy with Carbon Capture and Storage (CCS) – BECCS)
- Künstlich beschleunigte Verwitterung von Gesteinen (Enhanced Weathering)
- Direkte Abscheidung von CO2 aus der Atmosphäre mit anschließender Abscheidung und Speicherung des CO2 (Direct Air-capture with CCS – DACCS) oder einer Nutzung in langlebigen Produkten (CCU)
Wer kann mitmachen?
Antragsberechtigt sind:
- Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen
- Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft – inklusive kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
- gesellschaftliche Organisationen Vereine, Verbände und Stiftungen.
Voraussetzungen für die Förderung
Entsprechend dem interdisziplinären Charakter des Forschungsgegenstandes werden bevorzugt Verbundprojekte gefördert. Einzelprojekte sind jedoch nicht ausgeschlossen. In Verbundprojekten muss mindestens ein Partner aus der Wissenschaft enthalten sein.
Verfahren
Zweistufiges Verfahren:
Projektträger und Ansprechpartner ist:
DLR Projektträger
Umwelt und Nachhaltigkeit, Globaler Wandel, Klima- und Umweltschutz
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn
Ansprechpartner für fachliche Fragen sind:
Dr. Rolf von Kuhlmann
Telefon: 02 28/38 21-14 91
E-Mail: rolf.vonkuhlmann@dlr.de
Dr. Horst Steg
Telefon: 02 28/38 21-19 88
E-Mail: horst.steg@dlr.de
Art und Form der Zuwendung
Zuwendungen an Unternehmen bis zu 50 %,
Zuwendungen an Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen individuell bis zu 100 %
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Ansprechpartner
Jürgen Schmidtke

Fördergeber
Bundesministerium für Bildung und Forschung
