Deutschland

Förderung innovativer Klimaschutzprojekte

Der Förderaufruf für innovative Klimaschutzprojekte zielt darauf ab, innovative Ansätze im Klimaschutz zu entwickeln und pilothaft zu erproben (Modul 1) sowie die Wirkungen von bereits erprobten, erfolgreichen Ansätzen durch eine bundesweite Verbreitung zu verstärken und nachhaltig zu sichern (Modul 2). Die bundesweite Anwendbarkeit und Sichtbarkeit dieser Ansätze spielt dabei in beiden Modulen eine bedeutende Rolle.

Was wird gefördert?

Gefördert werden innovative Klimaschutzprojekte in den Bereichen Kommunen, Verbraucher, Wirtschaft und Bildung, die in den vielfältigen, klimarelevanten Handlungsfeldern substanzielle Beiträge zu den Klimaschutzzielen der Bundesregierung leisten und eine bundesweite Sichtbarkeit aufweisen. Die Förderung erfolgt in zwei Modulen.

Innerhalb des Moduls 1 sollen innovative Projektideen entwickelt und pilothaft erprobt werden.

Im Rahmen des Moduls 2 sollen bereits erprobte und erfolgreiche Ansätze verbreitet werden.

Projektideen beider Module müssen eine konkrete Umsetzungsorientierung ausweisen. Auf direktem oder indirektem Weg müssen Treibhausgasemissionen eingespart und somit einen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung geleistet werden.

Nicht gefördert werden investive Vorhaben sowie Forschungs- und Entwicklungsprojekte.

Wer kann mitmachen?

Antragsberechtigt sind alle juristischen Personen des öffentlichen und privaten Rechts. Für kommunale Eigenbetriebe ohne eigene Rechtspersönlichkeit ist die jeweilige Kommune antragsberechtigt.

Nicht antragsberechtigt sind natürliche Personen.

 

Verfahren

Zeitfenster Skizzeneinreichung für Modul 1:

01. Januar 2020 – 31. März 2020

01. Januar 2021 – 31. März 2021

Zeitfenster Skizzeneinreichung für Modul 2:

01. Januar 2020 – 31. März 2020

01. Juli 2020 – 30. September 2020

01. Januar 2021 – 31. März 2021

01. Juli 2021 – 30. September 2021

Art und Form der Zuwendung

Die Zuwendung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Gefördert werden projektbezogene Ausgaben bzw. Kosten, die im Rahmen einer wirtschaftlichen und sparsamen Kalkulation zur Erreichung der Projektziele erforderlich sind. Die Auswahl zur Förderung erfolgt für beide Module in einem wettbewerblichen, zweistufigen Verfahren. Als zentrale Bewertungskriterien für die Skizzen werden bei Modul 1 der Innovationsgrad, das Treibhausgasminderungspotenzial des Ansatzes und die Umsetzungsorientierung sowie bei Modul 2 der projektspezifische Klimaschutzbeitrag, die bundesweite Verbreitung und das Verstetigungspotenzial angesetzt. Darüber hinaus stellen bei beiden Modulen das Eigeninteresse der Antragsteller an der Projektumsetzung sowie die Höhe der eingebrachten Eigenmittel ein wesentliches Auswahlkriterium dar.

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Ansprechpartner

Jürgen Schmidtke

Dipl.-Ing.
Jürgen
Schmidtke
Umwelttechnik BW GmbH
Projektleiter Umwelttechnik
+49 711 252841-27
Friedrichstraße 45
70174 Stuttgart
Deutschland

Fördergeber

Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

Stichtage

30.09.2020
31.03.2021