Baden-Württemberg

Innovative Rohstoffnutzung für kleine und mittlere Unternehmen

Die industrielle Leistungsfähigkeit Baden-Württembergs hängt entscheidend davon ab, dass zahlreiche, oft als „kritisch“ eingestufte  Rohstoffe verfügbar sind – jederzeit und zu angemessenen Preisen. Das Programm unterstützt u.a. Forschungsvorhaben, die Möglichkeiten finden, toxische oder kostenintensive Rohstoffe zu ersetzen oder Methoden untersuchen, die die Nutzungsdauer von Roh- und Werkstoffen verlängern.

 

Was wird gefördert?

Die Förderung bezieht sich auf für den Standort Baden-Württemberg wichtige, nicht-energetische Roh- und Werkstoffe. Dies sind beispielsweise Erze, Seltene Erden sowie Industrie-, Bau- und Verbundwerkstoffe, die u. a. auch im Leichtbau Anwendung finden.

Das Förderprogramm hat vor allem folgende Zielrichtung:

  • Substitution knapper, toxischer oder kostenintensiver Roh- und Werkstoffe
  • Methoden und Technologien, um die Nutzungsdauer eines Roh- und Werkstoffs zu verlängern (z. B. Recycling, Kaskadennutzung und Remanufacturing).

Gefördert werden insbesondere Validierungsvorhaben, die auf den Ergebnissen bereits abgeschlossener oder sehr weit fortgeschrittener Forschungsarbeiten aufbauen.

Wer kann mitmachen?

Antragsberechtigt sind gemeinnützige, außeruniversitäre wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen und Hochschulen mit Sitz in Baden-Württemberg.

Verfahren

Das Förderverfahren ist einstufig.

Art und Form der Zuwendung

  • Der maximale Fördersatz beträgt 80 % der zuwendungsfähigen Kosten bzw. Ausgaben der Forschungseinrichtungen bzw. Hochschulen.
  • Insgesamt stehen zwei Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung.
  • Die maximale Fördersumme pro Einzelvorhaben beträgt 400.000 EUR.

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Ansprechpartner

Fördergeber

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

Einreichungsfrist

20.07.2018