Deutschland

Investitionsprogramm zur Modernisierung der Produktion in der Fahrzeughersteller- und Zulieferindustrie

Das Förderprogramm ist Teil eines ganzheitlichen Förderansatzes zur Unterstützung von Zukunftsinvestitionen der Fahrzeughersteller und Zulieferbetriebe zur Bewältigung des anstehenden Transformationsprozesses in der Fahrzeugindustrie.

Was wird gefördert?

Gefördert werden Investitionen in die Erweiterung und Optimierung von Produktionsanlagen und -prozessen sowie flankierende Investitionen für den Aufbau von Unternehmenskompetenzen.

Investitionen in die Erweiterung und Optimierung von Produktionsanlagen und -prozessen werden insbesondere in folgenden Bereichen gefördert:

  • Anschaffung neuer Produktionsanlagen (beispielsweise Maschinen, Geräte inklusive der für den Betrieb notwendigen Soft- und Hardware)
  • Industrie 4.0-fähige Infrastruktur
  • Einbindung digitale Konzepte in Fertigungs- und Wertschöpfungsprozesse
  • einhergehende Maßnahmen zur Verbesserung der ökologischen Nachhaltigkeit
  • einhergehende Maßnahmen zur Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz
  • flankierende Beratungs- und Qualifizierungsmaßnahmen

Wer kann mitmachen?

Zuwendungsberechtigt sind

  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft der Fahrzeug- und Zulieferindustrie aller Arten bodengebundener Fahrzeuge mit ziviler Nutzung, die wirtschaftlich und damit dauerhaft am Markt als Unternehmen tätig sind sowie
  • Unternehmen mit bedeutenden Bezügen zur Fahrzeug- und Zulieferindustrie. Bedeutende Bezüge liegen vor, wenn das Unternehmen mindestens 75 % seiner Umsätze durch die Fahrzeug- und Zulieferindustrie generiert.

Der Sitz, die Niederlassung oder Betriebsstätte des Unternehmens muss sich in Deutschland befinden. Die Unternehmen müssen vor dem 01.01.2019 gegründet worden sein.

Für Anträge nach Artikel 17 und 18 AGVO sind ausschließlich kleine und mittlere Unternehmen (KMU) nach der KMU-Definition der EU antragsberechtigt.

Verfahren

Bewilligungsbehörde nach dieser Förderrichtlinie ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Der Zeitraum, innerhalb dessen das Vorhaben betriebsbereit umgesetzt werden soll (Bewilligungszeitraum) beträgt in der Regel zwölf Monate nach erfolgtem Zuwendungsbescheid.

Kontakt

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
– Investitionsförderung Fahrzeughersteller und Zulieferindustrie –
Frankfurter Straße 29 – 35
65760 Eschborn

oder
Postfach 5160
65726 Eschborn

Weitere Informationen zum Förderantrag, den Richtlinien, Merkblätter, Hinweise und Nebenbestimmungen finden Sie hier.

Art und Form der Zuwendung

Das BAFA gewährt einen anteiligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss zu den förderfähigen Ausgaben.

Nach der Bundesregelung Kleinbeihilfen 2020 wird einmalig ein Zuschuss in Höhe von bis zu...

  • 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben für Investitionen bis 400.000 Euro oder
  • 40 % der zuwendungsfähigen Ausgaben für Investitionen bis 1.200.000 Euro oder
  • 30 % der zuwendungsfähigen Ausgaben für Investitionen bis 3.500.000 Euro oder
  • 20 % der zuwendungsfähigen Ausgaben für Investitionen bis 9.000.000 Euro gewährt.

Die Förderung ist insgesamt auf maximal 1.800.000 Euro je Unternehmen (inklusive verbundene Unternehmen, wie z.B. Tochterunternehmen) begrenzt.

Nach Artikel 17 AGVO wird einmalig ein Zuschuss in Höhe von bis zu...

  • 20 % der zuwendungsfähigen Ausgaben bei kleinen Unternehmen und
  • 10 % der zuwendungsfähigen Ausgaben bei mittleren Unternehmen gewährt.

Die maximale Fördersumme beträgt in diesem Fall 7,5 Mio. Euro je Unternehmen (inklusive verbundene Unternehmen, wie z.B. Tochterunternehmen).

Nach Artikel 38 wird einmalig ein Zuschuss in Höhe von bis zu...

  • 30 % der zuwendungsfähigen Ausgaben (Investitionsmehrausgaben) gewährt.
  • Kleine und mittlere Unternehmen können zusätzlich einen Bonus in Höhe von 10 Prozentpunkten auf die zuwendungsfähigen Ausgaben erhalten.

Die maximale Fördersumme beträgt in diesem Fall 15 Mio. Euro je Unternehmen (inklusive verbundene Unternehmen, wie z.B. Tochterunternehmen).

Nach Artikel 18 AGVO wird einmalig ein Zuschuss in Höhe von bis zu 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben gewährt.

Die maximale Fördersumme beträgt in diesem Fall 2 Mio. Euro je Unternehmen (inklusive verbundene Unternehmen, wie z.B. Tochterunternehmen).

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Ansprechpartner

britta.großmann

Britta
Großmann
Company Position
+49 711 252841-45
Friedrichstraße 45
Projektleiterin Energieeffizienz KEFF
70174 Stuttgart
Deutschland

Fördergeber

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Einreichungsfrist

31.12.2021