Deutschland

KI-Leuchttürme für Umwelt, Klima, Natur und Ressourcen

Mit der „Strategie Künstliche Intelligenz" verfolgt die Bundesregierung das Ziel, Deutschland und Europa zu einem führenden Standort für KI-Technologien zu machen. Gleichzeitig soll ein positives Innovationsklima entstehen, das die Digitalisierung für Mensch und Umwelt nutzt und Risiken beschränkt.

Was wird gefördert?

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) fördert deshalb die Entwicklung von KI-basierten Innovationen, um aktuelle ökologische Herausforderungen zu bewältigen.  Dazu gehören Projekte, die

  • zur Erreichung der Klimaschutzziele beitragen,
  • Biodiversität bewahren,
  • eine naturverträgliche Landwirtschaft, nachhaltige Produktion, nachhaltigen Konsum oder nachhaltige Mobilität befördern,
  • Kreislaufwirtschaft unterstützen,
  • Zugang, Transparenz und Nutzbarmachung von Umweltdaten verbessern,
  • Energie- und Ressourcenbedarf reduzieren,
  • Schutzstandards für unsere Gesundheit setzen.

Wer kann mitmachen?

  • die Antragstellung durch Startups, Social Entrepreneuren und KMU wird ausdrücklich begrüßt
  • Unternehmen der gewerblichen und gemeinnützigen Wirtschaft
  • Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen
  • Einzelpersonen, Einrichtungen der Kommunen und Länder, Verbände und weitere gesellschaftliche Organisationen (wie z. B. Stiftungen und Vereine)

Verfahren

Förderlinie 2: Anwendungsorientierung und Fundierung

Er richtet sich an Projekte mit einem höheren Reifegrad und ausgewiesener Breitenwirkung ("Leuchtturmcharakter"). Hierzu gehören Projekte unterschiedlicher Art:

  • Durchführbarkeitsstudien,
  • Angewandte Forschung und Experimentelle Entwicklung,
  • Maßnahmen der Skalierung und Praxisanwendung innovativer KI-Verfahren,
  • Capacity Building (beispielsweise Beratungs-, Vernetzungs-, Demonstrations- und Wissensvermittlungsangebote).

 

Art und Form der Zuwendung

Die Laufzeit der Projekte beträgt maximal 3 Jahre. Maximale Förderhöchstsumme beträgt 3 Mio. EUR.

Ein Eigenanteil wird erwartet, ist aber nicht fest vorgegeben.

Ansprechpartner

Fördergeber

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

Einreichungsfrist

30.09.2019