Deutschland

Umweltschutzförderung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert dem Stiftungsauftrag und dem Leitbild entsprechend innovative, modellhafte und lösungsorientierte Vorhaben zum Schutz der Umwelt. Sie setzt diesen Auftrag im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung in ihren ökologischen, ökonomischen, sozialen und kulturellen Aspekten unter besonderer Berücksichtigung kleiner und mittlerer Unternehmen in ihrer dynamischen Vielfalt um. Umweltschutz soll dabei auch als Gesundheitsschutz verstanden werden.

Geförderte Projekte sollen nachhaltige Effekte in der Praxis erzielen, Impulse geben und eine Multiplikatorwirkung entfalten. Die DBU unterstützt die Kommunikation und Verbreitung der Projektergebnisse und bringt sie in die Diskussionsprozesse über die zentralen Herausforderungen des Umweltschutzes ein.

Was wird gefördert?

Themengebundene Förderung:

1. Instrumente und Kompetenzen der Nachhaltigkeitsbewertung sowie Stärkung von Nachhaltigkeitsbewusstsein und -handeln

2. Nachhaltige Ernährung und nachhaltiger Umgang mit Lebensmitteln

3. Entwicklung, Gestaltung und Akzeptanz umweltschonender beweglicher Gebrauchsgüter

4. Erneuerbare Energien – dezentrale Wärmewende forcieren, Bestandsanlagen optimieren und negative Umweltauswirkungen reduzieren

5. Klima- und ressourcenschonendes Bauen

6. Energie- und ressourcenschonende Quartiersentwicklung und -erneuerung

7. Verminderung von CO2-Emissionen in energieintensiven Branchen

8. Ressourceneffizienz durch innovative Werkstofftechnologie

9. Kreislaufführung und effiziente Nutzung von Phosphor und umweltkritischen Metallen

10. Reduktion von Stickstoffemissionen in der Landwirtschaft

11. Integrierte Konzepte und Maßnahmen zum Schutz und Bewirtschaftung von Grundwasser und Oberflächengewässern

12. Naturschutz und nachhaltige Naturnutzung in Nutzlandschaften und Schutzgebieten

13. Bewahrung und Sicherung national wertvoller Kulturgüter vor schädlichen Umwelteinflüssen

Es besteht auch die Möglichkeit, über eine themenoffene Förderung innovative Umweltschutzprojekte zu fördern, die außerhalb der definierten Förderthemen angesiedelt sind.

Wer kann mitmachen?

  • Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts, wobei im Unternehmensbereich vorrangig kleine und mittlere Unternehmen gefördert werden (Mittelstandspriorität). Für die Definition der kleinen und mittleren Unternehmen gilt die jeweils gültige Empfehlung der Europäischen Kommission.
  • Der Bewilligungsempfänger muss über die für die Projektdurchführung erforderlichen Voraussetzungen und Fähigkeiten verfügen.
  • Auf die Gewährung der Fördermittel besteht kein Anspruch.
  • Soweit sich aus erfolgter Bewilligung Ansprüche ergeben, sind diese weder abtretbar noch pfändbar.

Art und Form der Zuwendung

  • Die Förderung erfolgt grundsätzlich in Form eines zweckgebundenen, nicht rückzahlbaren Zuschusses.
  • Der Zuschuss kann als Projektförderung in Form einer Anteils-, Festbetrags- oder Fehlbedarfsfinanzierung gewährt werden.
  • In begründeten Ausnahmefällen kann die Förderung zweckgebunden als Darlehen oder Bürgschaft erfolgen.
  • Die Förderung erfolgt in der Regel auf Basis der gesamten Projektkosten unter Gewährung eines pauschalen Gemeinkostenzuschlags (Förderung auf Kostenbasis). Der Fördermittelempfänger hat grundsätzlich einen Eigenanteil zu erbringen.
  • Bei Hochschulen sowie öffentlichrechtlichen Einrichtungen mit staatlicher Grundfinanzierung ist eine Förderung auf Ausgabenbasis möglich. Die Projektkosten werden in diesem Fall auf Basis der nicht bereits grundfinanzierten projektbezogenen Ausgaben ermittelt. Die Förderung kann bis zu 100 % der Projektkosten betragen.

Ansprechpartner

Marie Launay

Dr.-Ing.
Marie
Launay
Umwelttechnik BW GmbH
Projektleiterin Umwelttechnik
+49 711 252841-27
Friedrichstraße 45
70174 Stuttgart
Deutschland

Fördergeber

Deutsche Bundesstiftung Umwelt
An der Bornau 2
49090 Osnabrück