Deutschland Wasser:N

Wasser-Extremereignisse

++++ NEUER ABGABETERMIN statt 22.04.2020 nun der 29. JULI 2020 ++++

Aufgrund des Klimawandels ist auch in Deutschland zukünftig vermehrt mit Extremereignissen wie Starkregen, Hochwasser und Dürreperioden zu rechnen. In der jüngeren Vergangenheit haben sowohl extreme Niederschlagsereignisse als auch großflächige Überschwemmungen vermehrt zu schweren Schäden geführt. Auch die in den letzten Jahrzehnten gehäuft auftretenden Hitzeperioden und extrem trockene Sommer haben schwerwiegende Auswirkungen auf die Wirtschaft, die Wasserversorgung sowie auf die ökologische Funktionsfähigkeit und Belastbarkeit vieler Ober­flächengewässer.

 

Was wird gefördert?

Angestrebt wird die Entwicklung neuer Verfahren, Konzepte und Strategien und deren pilothafte Umsetzung für ein integratives und transdisziplinäres Management von Wasser-Extremereignissen.

Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in folgenden Themenbereichen:

  1. Digitale Instrumente für Monitoring, Analyse, Vorhersage und Kommunikation
  2. Risikomanagement gegensätzlicher hydrologischer Extreme
  3. Urbane extreme Wasserereignisse

Wer kann mitmachen?

Antragsberechtigt sind:

  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Antragstellung durch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) wird ausdrücklich begrüßt. Hierbei sind besonders die im Wassersektor aktiven Ingenieur-, Planungs- und Beratungsbüros aufgefordert, sich an den Forschungsprojekten zu beteiligen.
  • Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen
  • Einrichtungen der Kommunen, der Länder und des Bundes

 

Verfahren

Voraussetzungen für eine Förderung in den drei Themenfeldern sind:

  • Einschlägige Vorarbeiten und umfassende Kenntnisse zum aktuellen Stand des Wissens bzw. zum Stand der Technik
  • die Zusammenarbeit von Einrichtungen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis mit eigenständigen Beiträgen zur Lösung der gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsaufgaben
  • eine klare Erkennbarkeit des Verwertungsinteresses der einzelnen Verbundpartner, das anhand spezifischer Verwertungspläne zu dokumentieren ist

Art und Form der Zuwendung

Zweistufiges Antragsverfahren

  • Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft bis zu 50 % anteilfinanziert werden.
  • Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen individuell bis zu 100 % gefördert werden können.

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Ansprechpartner

Jürgen Schmidtke

Dipl.-Ing.
Jürgen
Schmidtke
Umwelttechnik BW GmbH
Projektleiter Umwelttechnik
+49 711 252841-27
Friedrichstraße 45
70174 Stuttgart
Deutschland

Fördergeber

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Einreichungsfrist

29.07.2020