Baden-Württemberg

Klimaschutz Plus - update

Klimaschutz steht für die baden-württembergische Landesregierung im Mittelpunkt einer aktiv vorsorgenden und nachhaltigen Umweltpolitik. Das Klima schutzgesetz des Landes definiert die Zielsetzung: Die CO2-Emissionen sollen in Baden-Württemberg bis zum Jahr 2020 um 25 Prozent und bis 2050 um 90 Prozent gegenüber 1990 gesenkt werden. Um Anreize für Investitionen in den Klimaschutz zu schaffen, führt das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft das bereits seit dem Jahr 2002 erfolgreich laufende Förderprogramm Klimaschutz-Plus fort.

Das Programm mit verbesserten Bedingungen besteht aus zwei Teilen

TEIL A: CO2-Minderungsprogramm für investive Klimaschutzmaßnahmen insbesondere  
an Nichtwohngebäuden

TEIL B:
Struktur-, Qualifizierungs- und Informationsprogramm, mit dem flankierende Maßnahmen gefördert werden.

Was wird gefördert?

Das Programm besteht aus zwei Säulen:

CO2-Minderungsprogramm
Ziel der Förderung ist CO2-Emissionen nachhaltig zu mindern. Gefördert werden Maßnahmen wie Investitionen in die energetische Sanierung der Gebäudehülle, der technischen Gebäudeausstattung und in die Wärmegewinnung aus erneuerbaren Energien.

Förderfähig sind

  • der Ersatz von Elektroheizungen durch effiziente
  • Warmwasserheizungen,
  • die Nutzung von Abwärme zur Gebäudeheizung,
  • die Verbesserung des baulichen Wärmeschutzes (d. h. Dämm- und Erneuerungsmaßnahmen an allen Hüllflächen) gemäß den KfW-Mindestanforderungen,
  • die Sanierung von Beleuchtungsanlagen unter Einsatz von LED (sofern nicht durch die Kommunalrichtlinie des Bundes förderfähig),
  • die Sanierung von Lüftungs-/Klimatisierungsanlagen.

Struktur-, Qualifizierungs- und Informationsprogramm
Ziel der Förderung sind weitere Klimaschutz-Aktivitäten, z. B. optimierte Strukturen schaffen, Qualifizierungsmaßnahmen sowie Bildung und Information. Weitere Informationen finden Sie unter https://um.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-um/intern/Dateien...

 

Wer kann mitmachen?

Antragsberechtigte sind
•  Kommunen, kommunale Stiftungen, kommunale Mehrheitsgesellschaften,
•  kleine und mittlere Unternehmen (KMU),
•  Träger von Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen, Heimen und Studentenwohnheimen,
•  Kirchengemeinden, Seelsorgeeinheiten, kirchliche Einrichtungen,
•  eingetragene, gemeinnützige Vereine (e. V.),
•  natürliche Personen,
als Eigentümer oder Besitzer von Nichtwohngebäuden, Heimen sowie Gebäuden zur Erfüllung kommunaler Unterbringungspflichten.

Ansprechpartner

Fördergeber

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft

Stichtage

29.06.2017
30.11.2017